zurück



Quelle: Zwischen Vogelsberg und Spessart (Heimatjahrbücher)


<800>  <1300>  <1400>  <1500>  <1600>  <1700>  <1800>  <1900>  <2000>

886

  • Die Siedlung Aufenau wird bereits 886 (R.I.36) als Huvewenowa und Ort an der Grenze des Kirchenspiels Salmünster genannt.

1364

  • 1364 wird Neudorf als das „nuwe Dorf“ genannt, eine späte Rodung; es kam ein Jahr später mit Aufenau an die v. Forstmeister.

1435

  • Im Januar 1435 trennte der Generalvikar die Gemeinde Wächtersbach von Aufenau und bestimmte, daß dafür dem  jeweiligen Pfarrer zu Aufenau jährlich 5 Geldgulden Entschädigung von Wächtersbach zu zahlen seien.

1444

  • 1444 erhielt Wächtersbach Stadtrechte. Die bis dahin aus Wällen und Zäunen bestehende Befestigung wurde durch eine Stadtmauer ersetzt, von der heute noch Teile erhalten sind. Wächtersbach wurde bereits 1236 als Wychirsbach erwähnt.

1634

  • Kinzighausen zwischen Aufenau und Neudorf, heute ein Stadtteil von Wächtersach, war in früheren Jahrhunderten großen Zerstörungen durch Überschwemmungen ausgesetzt. Im Jahre 1634 entstand eine lebendsbedrohende Uberflutung des gesamtem Tales; alle Einwohner mussten fluchtartig ihre Häuser verlassen, um nicht zu ertrinken.

1649

  • Als 1649 der lutherische Joahnn von Forstmeister das ihn zustehende Patronatsrecht an der katholischen Kirche in Aufenau an den katholischen Heinrich von Forstmeister verkauft, ensteht ein jahrzentelanger  Kirchenstreit über die freie Ausübung des religiösen Bekenntnisses und die Benutzung der Kirche.
    1
    683 kommt endlich ein Vergleich zustande, der in 30 Punkten die kirchlichen Verhältnisse regelt.
    Das Pfarreivermögen wird gleichmäßig unter die beiden Konfessionen verteilt. Chor und Schiff der Kirche sollen gemeinsam sein und der Hochaltar den Katholiken alleine gehören. Jeder Geistliche soll einen Schlüssel erhalten. Im Sommer sollen die Katholiken ihre Messe von 7-9 Uhr, die Evangelischen ihren Gottesdienst von 9-12 Uhr halten.

1755

  • Die Kirche von Wächtersbach-Aufenau wurde 1755 umgebaut.

1762

  • Die Kirche von Aufenau wurde 1762 umgebaut, sie erhielt einen Barockaltar. Die Flügelbilder wurden im Inventar der Sakristei aufgeführt, später kamen sie ins Pfarrhaus.

1780

  • Die Frankfurt-Leipziger Straße wurde 1780 fertiggestellt. Das letzte neue Stück durch Aufenau bedeutete gleichzeitig das Ende eines beschwerlichen Umweges über den Aufenauer Berg. Damit traten auch die neuen Wegegeld-Tarife in Kraft  ........  Maut vor über 220 Jahren.

  • Am Aufenauer Berg fließt die Kinzig unmittelbar neben der Straße nur durch einen Steg konnte eine Verbindung mit der jenseitigen Stadt Wächtersbach erreicht werden. Trieb dieser hölzerne Steg mit der Frühjahrsflut davon, so mussten sich die Anrainer, der Graf von Ysenburg Wächtersbach und der Forstmeister zu Gelnhausen in Kinzighausen, finanziell über einen Neubau einig werden. In Aufenau lief die Straßenführung um die Kirche, einem Gotteshaus beider Konfessionen. Der Kirchhof in Aufenau schloss sich nördlich des Gotteshauses unmittelbar an das Gebäude an erst als im 19 Jahrhundert ein neuer "Gottesacker" zur Verfügung stand, konnte die Straßenführung längs der Kirche geradlinig weitergeführt werden Hier lag auch die Mautstelle, wo die Reisenden nach einem festgelegten Tarif das Chaussee-Geld entrichten mussten. Aus der nachfolgenden abgebildeten Tarifliste der Rheinbundzeit ist zu ersehen, daß in Aufenau für ein Pferd vor einem beladenen Güterwagen, Postwagen bzw. vor einer Landkutsche 4 Kr 2 Pf zu entrichten waren.

1798

  • Am 30.9.1798 wurde Nicolaus Adnot geboren, der als „Käse-Professor“ bekannt wurde. Er war Begründer der Villa Blumenau und einer Weichkäserei in Aufenau, wo er in einer Familiengruft 1869 beigesetzt worden ist.

  • Professor Nic. Adnot, das "Käse-Proffessorchen" von Aufenau wurde 30.09.1798 geboren. Er trug den Ruf der Milcherzeugnisse aus dem Kinzig- und Brachttal in die weite Welt.

1813

  • Anfang Dezember brach unter der Bevölkerung in Bad Orb und in den Dörfern Wirtheim, Kassel, Höchst, Aufenau, Neudorf, Alsberg und Hausen eine Typhusepidemie aus, die von Soldaten eingeschleppt worden war. Vom 18. bis 31. Dezember starben 464 Personen.

1863

  • 1863 erwarb Professor Adnot in Aufenau das auf dem Berg gegenüber der Simultankirche gelegene frühere Forsthaus, um eine moderne Weichkäserei einzurichten. Nicolaus Adnot, genannt „der Käseprofessor“, starb 1869 und fand auf dem Aufenauer Gottesacker seine letzte Ruhestätte

1867

  • Milch-Butter-Käse (Jahrbuch 1993) -
     ........ In unserem Kreis entstand schon 1867 in Aufenau - lang vor den anderen Molkereien - eine Käserei, die berühmt wurde. Das war der erste Betrieb in Deutschland, der den französischen Vollfettkäse herstellte, heute nennen wir ihn Camenbert.
    Der farnzösische
    Professor Nicolaus Adnot, der in Gießen Sprachwissenschaft lehrte, war dort mit Justus von Liebig befreundet. Er hatte schon versucht in Büdingen eine Käserei zu gründen, aber das mislang. Liebig riet ihm, die Milch von saftigen Wiesen um Aufenau und Neudorf als als Grundlage für seinen Käse in Art des französischen Cervais zu nennen.
    Man lese den interessanten Artikel von Georg Rösch im Heimatjahrbuch 1965 über das "Käseprofessorchen". Der Aufenauer Käse wurde berühmt und auf großen Ausstellungen und Messen immer wieder mit Medaillen ausgezeichnet. Die Milch kam aus den umliegenden Ortschaften. Die Blüte des Betriebes war um 1900, da wurden täglich 5000 Liter verarbeitet. Man richtete sogar einen Nebenbetrieb in Bad Soden-Salmünster ein. Um die Molke zu verwerten, war eine Schweinemästerei angeschlossen.. Der Betrieb, der von der Witwe Adnot an den Kaufmann Prinz aus Wächtersbach verkauft worden war und von dieser Familie bis 1955 weitergeführt wurde, war zuletzt veraltet. Durch die umliegenden leistungsfähigen fehlten später die Milchlieferanten.
    Der Aufenauer Käse war ein Vollfettkäse, er war zu seiner Zeit eine Neuheit, dann sogar eine Berühmtheit. Die Milchvermarktung ...........

1869

  • Professor Nicolaus Adnot Aufenau,  der „der Käseprofessor“, wie ihn der Volksmund nannte, starb am 3.6.1869. Professor Adnot entwickelte auf dem Kirchberg (Villa "Blumenau") eine Käserei, die lange Zeit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Kinzigtal war.

1883

  • Aufenauer Käsefabrik - Der gegenwärtige Kassierer des Wächtersbacher Vorschußvereins, Kaufmann Louis Prinz, der diesem Amt seit 1869 mit Treue und großer Umsicht vorsteht und bei seinen günstigen Vermögensverhältnissen allgemeines Vertrauen genießt, zieht mit seiner Familie von Wächtersbach nach Aufenau, um dort eine ihm zustehende Käsefabrik selbst in Betrieb zu nehmen.

  • Am 20. Oktober 1883 zog Kaufmann Louis Prinz, seit 1869 Kassierer des Wächtersbacher Vorschußvereins, mit seiner Familie nach Aufenau, um dort eine ihm zustehende Käsefabrik in Besitz zu nehmen.

1889

  • Bei der 1889 in Köln stattgefundenen Internationalen Kochkunst-Ausstellung wurde Herrn Louis Prinz von der Käserei Villa Blumenau in Aufenau die Gold-Medallie verliehen.

1892

  • Aus Aufenau wird von einem Schafbesitzer mitgeteilt, dass in der dortigen Herde 11 Schafe ein jedes Zwillinge und ein zwölftes sogar Drillinge zur Welt gebracht hat.

1893

  • Die dem Bürgermeister Klobes in Gensungen gehörige Molkerei ist in den Besitz der Familie Prinz übergegangen. Dieselbe besitzt die Meiereien zu Steinau, Freiensteinau, Wächtersbach und Heinrichsthal, auf welchen die in ganz Deutschland bekannten Fabrikate Schloßkäse, Kronenkäse, Neuschachteler, Brie, Camemberts Chester und Frühstückskäschen hergestellt werden.
    Das Stammhaus in Wächtersbach, Firma N. Adnot Nachfolger, ist die älsteste Weichkäserei Deutschlands, die nach französischem System, ihr haben sich die von den Söhnen des Herrn Louis Prinz geleiteten Etablissements angeschlossen, denen sich nun auch die Meierei Gensungen anschließt.

1897

  • Annoncen - Handkäse, postfrei 100 Stück zu Mk. 4,- versendet die Käsefabrik in Aufenau bei Wächtersbach.

1907

  • Am 13.9.1907 begann mit der Gasversorgung für die Städte Wächtersbach, Bad Soden-Salmünster und für das Dorf Aufenau ein neues Zeitalter.

  • 7. Mai - Unsere Gemeinde befindet sich im Zeichen des Fortschritts. Nachdem nämlich seit Ostern Gas in der hiesigen Ortschaft brennt, ist seit Freitag auch mit der Anlegung einer Wasserleitung für die Gemeinde begonnen worden. Vorraussichtlich wird auch in diesem Jahre noch der Bau eines katholischen Schulhauses für 2 Lehrkräfte und eines evangelischen für eine Lehrtkraft begonnen werden. - Die gemeinde ist in der glücklichen Lage, bis jetzt keine Gemeindesteuer erheben zu müssen.

1909

  • 5. August - Heute Nachmittag wurde endlich mit dem Neubau des hiesiegen 3-klassigen Schulhauses mit Lehrerwohnungen begonnen. Hoffentlich rühren sich viele Hände an demselben, sodaß der Rohbau bald fertig gestellt ist.

1910

  • Zu dem Bericht über die  nasse Witterung im Spätherbst und Winter in der letzten Nummer des Kreiblattes sei noch mitgeteilt, daß das Kinzigtal neben unserem Orte fast fortwährend überschwemmt ist. Die Mühle in Kinzighausen hat viel mit dem Wasser im Keller zu kämpfen. Als eine große Wohltatist es daher anzuerkennen, daß die Gemeinden Neudorf und Aufenau für einen erhöhten Verbindungsdweg (Anmerkung. des Webmasters: Bohlensteg) zwischen den Gemeinden gesorgt haben, indem die Straße zu oft durch Hochwasser unpassierbar ist.

  • 1. Oktober - Das vom hiesigen katolischen und evangelischen Gesamtschulverband gemeinsam errichtete neue Schulgebäudeist nunmehr fertiggestellt worden. Dieser Tage findet die bauliche Abnahme statt und kann dann seiner Bestimmung übergeben werden. das Gebäude enthält 3 Schulsäle mit 2 Lehrer- und 1 Lehrerrinnenwohnung und befindet sich an einem schönen Platze am Eingang des Ortes.

1915

  • 22. September - Die Apfelernte ist dahier sehr gut ausgefallen, was man schon daraus ersieht, daß schon einige Tage fortwährend die Wagen hochbeladen die Straße nach Wächtersbach zum Bahnhof passieren. Für Schütteläpfel bezahlt man nur 3 M per Zentner.

1921

  • 3. Mai. Gestern war für Aufenau und Neudorf ein großer Gedenktag. Es wurden nämlich unsere zwei neuen Glocken abgeholt. Die Schulkinder konnten es nicht abwarten, bis die Glocken im Pfarrdorfe Aufenau erschienen, sondern zogen ihnen schon bis zum Bahnhof Wächtersbach entgegen. Hier schmückten sie die Glocken und begleiteten sie hierher. Unterhalb des Ortes an dem neuen Schulgebäude hatten sich die übrigen Schüler mit ihren Lehrpersonen und Einwohner aufgestellt, um die Glocken zu begrüßen. Der älteste Lehrer, Herr Lotter, hielt eine kurze Ansprache an die Kinder und Umstehenden, in der er auf die Bedeutung der Glocken im allgemeinen hinwies, dass sie nämlich allen Orteinwohnern, also auch den unterhalb und oberhalb des langgestreckten Dorfes wohnenden ihre Rufe hörbar machen möchten, so dass sie bei Niemanden ungehört blieben. Auch hätten ja die Schulkinder ein besonderes Interesse an den Glocken, da es ja in vielen Ortschaften Sitte wäre, dass täglich am Vor- und Nachmittage die Kinder zur Schule gerufen würden, um hier ihre religiösen und weltlichen Kenntnisse zu empfangen. Hierauf sangen die beiden Konfessionsschulen je ein passendes Lied. An der Kirche angekommen, brachte der Gesangverein unter Leitung des Herrn Lehrers Henkelmann das schöne Lied »Ich grüße dich« und ein Schülerchor, geleitet von Herrn Lehrer Lütter das zweistimmige Lied »Gott Lob« zum Vortrag. Sodann hielten die beiden Herren Ortspfarrer Stockhaus und Neumann längere Ansprachen, während noch ein Männerchor und Jungfrauenchor eingereiht wurde. Mögen die neuen Glocken auch wieder neues kirchliches und echt weltliches Leben in unsere Pfarreien bringen. Das walte Gott!

1926

  • Die Regulierung von Kinzig und Bracht werden in den Gemarkungen Wächtersbach, Aufenau, Neudorf, hesseldorf und Weilers fortgeführt. Für 1926 steht der Gesamtetat von 2.400.000 Mark zur Verfügung.

1939

  • 1939 entdeckte der damalige Landeskonservator Dr. Bleibaum das fast 500 Jahre alte Aufenauer Altarbild im kath. Pfarrhaus wo es wegen Schadhaftigkeit seit 1890 unbeachtet abgestellt war. 1952 wurde das restaurierte Kunstwerk, die Tafelmalerei eines mittelalterlichen Meisters, am katholischen Altar der Simultankirche angebracht.

1952

  • 1939 entdeckte der damalige Landeskonservator Dr. Bleibaum das fast 500 Jahre alte Aufenauer Altarbild im kath. Pfarrhaus wo es wegen Schadhaftigkeit seit 1890 unbeachtet abgestellt war. 1952 wurde das restaurierte Kunstwerk, die Tafelmalerei eines mittelalterlichen Meisters, am katholischen Altar der Simultankirche angebracht.

1957

  • Aufenaus Ehrenmahl für die Toten der beiden Weltkriege wurde Anfang November der Öffentlichkeit übergeben.

1958

  • Am 18. Mai wurde das Geläut der Simultankirche in Aufenau geweiht. Die drei neuen Glocken stammen aus einer Karlsruher Gießerei.

  • Über dem Kinzigtal tobte am 1. August eines der schwersten Unwetter der letzten Jahrzente. Der Sturm deckte viele Dächer ab, unterbrach die Stromversorgung und richtete vor allem in de Wäldern großen Schaden an.

1961

  • Landrat Kreß gratulierte einer Reihe von sporttreibenden Vereinen zu ihren Jubiläen und Meisterschaften. Seine Anerkennung sprach er dem Sportverein Melitia Aufenau ......... für ihre 40. Jubiläen ...... aus.

1963

  • Am 12. November 1963 wurde der Grundstein für Aufenau's Martin-Luther-Kirche gelegt. Mit der neuen Kirche ging in Aufenau das seit 1683 bestehende Simultaneum zu Ende.

  • Dekan Maue, Gelnhausen, legte den Grundstein Aufenaus Martin-Luther-Kirche. Mit dem Bau dieser Kirche endet in Aufenau das seit 1683 bestehende Simultaneum.

1964

  • Am 17.7.1964 feierte die evangelische Gemeinde von Aufenau das Richtfest für ihr neues Gotteshaus.

1965

  • Am 12. September wurde in Aufenau die neugebaute evangelische Kirche geweiht.

1966

  • Die Weihe der neuen evangelischen Kirche von Aufenau erfolgte am 12. September  1966.

1969

  • Am 31. August1969 trat der 72-jährige Bürgermeister, Ewald Wiederspahn, in den Ruhestand. Er war 12 Jahre lang (15.03.57) als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde tätig. Sein Nachfolger wurde der seitherige Kassenverwalter Gerhard Schneider.

1971

  • Aufenau wurde ein Stadtteil von Wächtersbach. Der Vertrag wurde einstimmig von der Gemeindevertretung bzw. Stadtverordnetenversammlung gebilligt. Die Unterzeichnung erfolgte am 15.03.1971 durch die Bürgermeister Heldmann (Wächtersbach) und Schneider (Aufenau) sowie den Ersten Stadtrat Heim und den Ersten Beigeordneten Heinz Kruppert. Landrat Rüger wohnte der Unterzeichnung bei.

1972

  • Die erste Mannschaft des Schützenvereins e.V. Aufenau wurde in den Luftgewehr-Rundenkämpfen 1971/72 Meister der Landesklasse-Mitte. Die Aufenauer Schützen waren Frühjahr 1971 von der Gauklassein die Landesklasse aufgestiegen. Die Meisterschaft in der höchsten Schützenklasse im Lande Hessen ist deshalb als eine große Leistung zu werten.

1973

  • Der Kreisausschuß des Landkreises Gelnhausen hat die Arbeiten für eine neue Kinzigbrücke zwischen Aufenau und Neudorf vergeben. Der Neubau der Brücke, der etwa 258.000,- DM kosten wird, soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

1974

  • Aufenau - 30000 Liter Heizöl sind am Ortsausgang in Richtung Wirtheim auf die Straße gelaufen. Ein US-Truck riß beim Auffahren auf den Tank-Sattel-Lastzug den Tank auf.

1974

  • Am 25. August 1974 fanden in der hiesigen Gemeinde die Kreisjugend-Feuerwehrwettkämpfe statt. Es ging um den Fürst-Ysenburg-Pokal und den Hans-Rüger-Pokal. Wiederum blieb die Mannschaft von Gondsroth Sieger.

1976

  • Am 31. Juli 1976 wurde von Bürgermeister Heinrich Heldmann das neue Gemeindezentrum mit Kindergarten im Beisein von Landrat Krüger und vielen Ehrengästen eingeweiht.

1977

  • Im Alter von 62 Jahren ist am 7. November 1977 Pfarrer Georg Hauck gestorben. Das Requiem zelebrierte am 10. 11. Dechant Bauer (Wächtersbach) in Anwesenheit von Weihbischof Kapp.

1978

  • Bernhard Langner (links), der neue katholische Pfarrer, wurde am 6. August 1978 von Dechant Nikolaus Bauer in sein Amt eingeführt.

1979

  • Der Turm der katholischen Kirche von Aufenau wird renoviert. Die Stadt Wächtersbach, der die Baulastverpflichtung obliegt, wird für die Renovierung 110.000.- DM ausgeben.

1981

  • Am 21. Oktober 1981 konnten die Eheleute Barbara und Jakob Brill in Aufenau ihr 60-jähriges Ehejubiläum feiern.

1982

  • Am 26. März wurde in der katholischen Pfarrgemeinde "Zur schmerzhaften Muttergottes" von Weihbischof Johannes Kapp über 50 Jungen und Mädchen das Sakrament der Firmung gespendet.

  • Der Festkommers zum 50-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Aufenau fand am 12. Juni im Gemeindezentrum statt. Die Festtage vom 18.-21. Juni waren mit dem kreisfeuerwehrtag des Main-Kinzig-Kreises verbunden.

  • Am 29. Juni konnte Pfarrer i.R. Wolfgang Walter, der seinen Lebendsabend in Aufenau verbringt, sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiern.

1984

  • Höhepunkt der vier Aufenauer Festtage anläßlich des 60-jährigen Bestehens des Schützenvereins war ein Festzug.

  • Bei einem Brandanschlag auf Baumaschinen an der Autobahnbaustelle bei Aufenau enstand Sachschaden in Höhe von einer halben Million Mark.

1985

  • Sein 80-jähriges  Bestehen feierte der Gesangverein "Sängerlust" Aufenau.

  • In Anwesenheit von viel Prominenz aus Politik und Sport wurde das neue Sportheim der "Melitia" Aufenau seiner Bestimmung übergeben.

1987

  • 80 Jahre Gasversorgung in Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster feierte die Gas- und Wasserversorgung Main-Kinzig (GWM) mit Vertretern der beiden Städte. Am 13.9.1907 begann für die Städte Wächtersbach, Bad Soden-Salmünster und für das Dorf Aufenau ein neues Zeitalter.

1988

  • Das Ehepaar Richard und Katharina Günther feierte am 18. Mai das seltene Fest der Eisernen Hochzeit

1991

  • Dem früheren Bürgermeister der Gemeinde, Leopold Schneider, wurde das Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Landrat Eyerkaufer überreicht. Zahlreiche Gratulanten waren zur Feierstunde nach Aufenau gekommen.

1994

  • Das wertvolle dreiteilige Altarbild des Flügelaltars ist an seinen angestammten Platz in der Pfarrkirche zurückgekehrt. Das Kunstwerk aus dem 15. Jahrhundert wurde nach dreijähriger Renovierung fertiggestellt. Eine kleine Feier anlässlich der Aufstellung fand am 9.7. statt.

1995

  • Am 13. August wurde das 90-jährige Bestehen des Gesangvereins "Sängerlust" zusammen mit der diesjährigen Kirchweih begangen. Langjährige Mitglieder sind von Heinz Zellmann, dem Ehrenvorsitzenden des Sängerkreises Gelnhausen geehrt worden.

1996

  • Am 22. Juni war der Kommersabend zum 75-jährigen Bestehen des Sportvereins "Melitia" in der Gaststätte "Zur Quelle". Landrat Eyerkaufer und Bürgermeister Krätschmer zählten zu den Ehrengästen.

1998

  • Mit dem “Abendgebet“ und dem “Adventlied“ deren Texte einst von dem unvergessenen Pfarrer Nüdling (1907-19 Pfarrer in Aufenau) verfasst und deren Vertonung sich die “Sängerlust Aufenau“ zur Aufgabe gemacht hatte, schloss ein umfangreiches Adventskonzert am 13. Dezember 1998 in der örtlichen katholischen Kirche, an dem als Gastchor auch der Männergesangverein Seidenroth teilnahm, Orgelmusik, Oboenklänge, Bläsersätze, adventliche Worte und gemeinsames Singen der Konzertbesucher einander abwechselten.

1999

  •  Die VDK-Ortsgruppe Wächtersbach‑Aufenau feierte Ende Juni mit einem gelungenen Festakt ihr 50-jähriges Bestehen. Auch in der heutigen Situation habe die Selbsthilfeorganisation als Anliegenvertreter vor Ort einen hohen Stellenwert, wie Landrat Eyerkaufer in seiner Ansprache betonte.

  • Am 8. August feierte der Schützenverein Aufenau im Rahmen der örtlichen Kerb sein 75-jähriges Bestehen und hatte dazu 62 Mannschaften aus 20 Schützenvereinen der Region mit Fußgruppen und Motivwagen zum Pokalwettschießen und zu Ehrungen eingeladen.
    Die Aufenauer Damenmannschaft des örtlichen Schützenvereins errang dabei den ersten Platz, die Damenmannschaft des Gesangvereins Aufenau den zweiten, auf Rang 3 lagen die "tanzenden Kerbburschen" vom Männerballett Aufenau.

2003

  • Mit finanzieller Hilfe des Landesamtes für Denkmalpflege und der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen soll die Ratzmann-Orgel aus dem Jahre 1880 in der Aufenauer Marienkirche restauriert werden. Da sich die Kosten der Sanierung des Meisterwerkes auf ca. 67000 Euro belaufen sind die Kirchengemeinde und die Diözese Fulda für die je zehnprozentige Finanzbeteiligung sehr dankbar.

  • Mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen wurde der Wächtersbacher Adolf Wiederspahn für seine fast lebenslängliche ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Der Geehrte, der in vielen Vereinen, bei der freiwilligen Feuerwehr, im Kirchenvorstand, und in den Gemeindegremien aktiv tätig war, widmete sein Hauptaugenmerk derzeit der Aufenauer Seniorenarbeit und ist Vorsitzender des Seniorenbeirats.

nach oben - zurück