zurück

Gala der Meister und Ehrung der Sieger 2004


Deutscher Historischer Motorradsport-Meister 2004
Klaus Lorenz - Fahrer (vorne links) Achim Freund - Beifahrer 2. Reihe links

Am 13. und 14. November 2004 befand sich der Petersberg in Königswinter wieder einmal ganz der Hand des Motorsports. Der DMSB feierte mit seinen Sportlern die internationalen Erfolge des deutschen Motorsports und natürlich alle Meister und Sieger der DMSB-Prädikate. 200 Pokale wurden vom DMSB-Präsidium an die Besten der Besten im Motorsport verliehen.


nach oben

„Gala der Meister“ des Deutschen Motor Sport Bundes
Lokalmatador Achim Freund bei „historischer Ehrung“

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung; Dienstag, 24.11.2004
Königswinter (tko). Der Aufenauer Achim Freund wurde auf der "Gala der Meister" des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) in Königswinter in der Kategorie "Historischer Motorradsport" als Beifahrer von Seitenwagenpilot Klaus Lorenz mit einem Pokal geehrt.
Das Duo Lorenz/Freund erreichte in diesem Jahr den bundesdeutschen Gesamtsieg bei Gleichmäßigkeitsläufen der historischen Motorräder.
Im Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg in Königswinter reihten sich die beiden neben Motorsport-Prominenten wie BMW-Chef Dr. Mario Theisen, DTM-Champion Matthias Eckström oder den Vizeweltmeistern im Moto-Cross-Seitenwagen, Marko Happich und Thomas Weinmann ein. Letztgenannte waren auch bei den diesjährigen WM-Läufen in Aufenau am Start.
Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher stand zwar ganz obenauf der Gästeliste, glänzte jedoch wie bereits im Vorfahr durch Abwesenheit: "Wenn man bedenkt, dass er durch den DMSB einst mit finanziellen Mittel gefördert wurde, ist das schon ein bisschen enttäuschend", beurteilte Freund das Fehlen von Schumi".
Mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Motorsport würdigte die Jury, der sowohl das DMSB-Präsidium als auch renommierte Sportjournalisten angehören, das Lebenswerk des zweifachen Rallye-Weltmeisters Walter Röhrl. Der 57-jährige Regensburger war 1980 mit dem Gewinn der Rallye-Fahrer-Weltmeisterschaft der erste deutsche Automobilsportler, der einen Weltmeister-Titel nach Deutschland holte.
Für Achim Freund, der seit Mai dieses Jahres zudem als Beifahrer des ostfriesischen Rennteams Eilers fungiert, war die Gala der Meister eine hinreichende Entschädigung für strapaziöse Wettkämpfe: "Dieser Abend war schon sehr glamourös."
Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) der Seitenwagen erreichte Freund mit Pilot Dleter Eilers in dieser Saison Rang acht im Endklassement. Das Potenzial sei jedoch längst nicht ausgereizt: "Im kommenden Jahr werden wir richtig angreifen." Bis dahin stehen dem Rennstahl arbeitsintensive Monate ins Haus. Das Chassis ihrer 225 Kilo schweren Maschine ist dringend reparaturbedürftig, muss jedoch bis Ende April 2005 wieder voll einsatzfähig sein. Dann beginnt das erste Training der Saison.
Ob Achim Freund mit den historischen Motorrädern noch eine Zukunft hat, steht in den Sternen. Schließlich plant sein Fahrer Klaus Lorenz (71) das Ende seiner langjährigen Karriere: "Das hat er allerdings auch schon vergangenes Jahr angekündigt. Ich weiß nicht, was ich von dieser Aussage halten soll", sagte sein Aufenauer Teamkollege.


nach oben

Deutsche Meisterschaft der historischen Motorräder
Pokalregen für Achim Freund und Heinz-Günter Schaub

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung; Montag, 11. Oktober 2004
Bilder: Dieter Korn


Bettina Pfaff, Achim Freund, Klaus Lorenz

Für die Aufenauer Seitenwagen-Legenden Achim Freund und Heinz-Günter Schaub gab es während der Feier zum Saisonabschluss der Deutschen Meisterschaft für historische Motorräder einen wahren Pokalregen. Beifahrer Freund wurde mit Pilot Klaus Lorenz aus Emmerich Gesamtsieger aller Divisionen der Solo- und Seitenwagenmaschinen. Dabei dominierte das Duo Lorenz/Freund auch die Klasse M der „Sitzer“-Gespanne.


Schaub / Breitbach

Bei den „Kneelern“ schrammte Heinz-Günter Schaub, der zweite Aufenauer im Bunde, mit Peter Breitbach nur knapp am Sieg vorbei. Ein Ausritt im letzten Rennen der Saison ließ den Traum vom Titel platzen. Grund zum Feiern gab es für Schaub trotzdem: Der Stollenritter schreibt seit nunmehr einer Dekade deutsche Motorsportgeschichte.

“Das ist ein Virus!“
Keine Frage des Alters ist das Thema Motorsport auch für Klaus Lorenz, den Fahrer von Achim Freund. Der 71-jährige denkt noch lange nicht ans Aufhören: „Das ist ein Virus! Wenn es dich einmal gepackt hat, lässt es dich nicht so schnell wieder los“, ring Achim Freund nach einer Erklärung für die bislang ungebrochene Euphorie des betagten Piloten, der vorrausichtlich auch in der kommenden Runde den Lenker seiner BMW R68 fest in beide Hände nehmen wird.


Lorenz / Freund

Rettung aus Gießen
In der zurückliegenden Saison fuhr Lorenz nicht jedes Rennen mit seinem Aufenauer Beifahrer, der mit dem zusätzlichen Engagement in der IDM-Rennserie der Seitenwagen mit dem ostfriesischen Team Eilers einer Doppelbelastung ausgesetzt ist.
Die Rettung kam aus dem Nordhessen: Gleich zweimal sprang Bettina Pfaff aus Gießen ein, zweimal fuhr sie mit Lorenz auf Sieg. „Ihr haben wir letztlich den großen Erfolg zu verdanken“, lobt Freund die Unterstützung, auf die das Classic-Team vielleicht auch in der kommenden Saison zurückgreifen muss.
Denn Freund will auch bei „den Schnellen“ der IDM-Serie und Pilot Dieter Eilers www.rennteam-eilers.de hoch hinaus. Im vergangenen Jahr (2004) reichte es in der internationalen Wertung zu Rang acht.


Ehrungen, Trophäen und strahlende Gesichter

Veteranen-Fahrzeug-Verband zeichnete seine Meister aus
 - MSC "Rund um Schotten" Gastgeber in der Festhalle -
Kameradschaftlicher Charakter

Quelle: Kreisanzeiger – Ihre Zeitung im Internet - www.kreis-anzeiger.de - 27.10.2004

Sie hat ihren Platz im Schottener Veranstaltungskalender mittlerweile so selbstverständlich, wie andere "hausgemachte" Festlichkeiten: Die Meisterfeier des Veteranen-Fahrzeug-Verbandes (VFV) lockte jetzt wieder einmal rund 250 Gäste, in der Mehrzahl aktive Fahrer historischer Motorrad-Rennmaschinen und Automobile aus weiten Teilen der Republik und dem benachbarten Ausland, in die Vogelsbergstadt. Stand bei deren Teilnahme am 16. Schottenring Grand-Prix im August dieses Jahres noch der sportliche Wettstreit im Mittelpunkt, war es zum gemeinsam gefeierten Saisonabschluss eindeutig das gesellige Miteinander und die Würdigung der verdienten Sieger. ...........
Bühne frei!", hieß es anschließend für die Ehrungen der Sieger und Platzierten in 20 Motorrad-Rennklassen sowie fünf Automobil-Konkurrenzen. Unter bewährter Leitung von Joachim Grabietz (Braunschweig), unterstützt durch Gerd Erb und Heinz Pöllmann, eröffnete man mit dem Spiel der deutschen Nationalhymne die Zeremonie.
Mit strahlenden Gesichtern folgten die Motorrad- und Automobil-Piloten der Aufforderung zur Entgegennahme der von ihnen gewonnenen Trophäen. Die entsprechenden Wertungspunkte hatten sie bei Gleichmäßigkeitsläufen in Schleiz, Horice (Tschechien), Oschersleben, Schotten, Hockenheim, Most (Tschechien) sowie dem "Kölner Kurs" des Nürburgrings gesammelt.
Applaus, Jubel, Glückwünsche sowie herzliche Umarmungen waren der verdiente Lohn für die jeweils drei Besten in so klangvollen Rennklassen wie "Post Vintage" und "Classic Gespanne Kneeler", die von Mitstreitern und Freunden gefeiert wurden. Von Joachim Grabietz ausgesprochene Aufforderungen wie "Kommt rauf, ihr Zwei" unterstrichen den gewohnt kameradschaftlichen Charakter .............
Besonderes Interesse galt naturgemäß der Verkündung der Gesamtsieger der Deutschen Meisterschaft für historische Renn- und Supersportfahrzeuge. Siegreich waren hier die Gespannfahrer Klaus Lorenz und Achim Freund auf BMW (Emmerich), vor Ralph Hanssen (Sprenge) auf Ducati und Joachim Roscher (Mörfelden) auf seiner Yamaha, Baujahr 1975.


nach oben